• 2000

      Am 9. Mai feierte SEAT seinen 50. Geburtstag. Das Centro Técnico der Marke feiert in diesem Jahr 25-jähriges Jubiläum. Das Design-Center in Martorell wird inzwischen von Walter de Silva geleitet, der von Alfa Romeo zu SEAT wechselte. Er soll den Image-Wechsel SEATs in eine jugendlich-sportliche Marke vorbereiten und designerisch vollziehen. Dr. Bernd Pischetsrieder wird neuer SEAT-Präsident. Er setzt die neue Marschrichtung fest und kreiert den Slogan SEAT - "auto emoción". Als "Weltforum der Automobilität" wird die Autostadt in Wolfsburg geöffnet. Mit einem eigenen Markenpavillon im Zentrum der Anlage nutzt auch SEAT diese Plattform. Die Architektur, Inszenierungen und Objekte des SEAT Pavillons stehen für das schöpferische Potenzial der Marke.

    • 2001

      Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3,18 Litern Dieselkraftstoff bewältigt ein serienmässiger SEAT Arosa 1.4 TDI die 6367 km lange Strecke vom Nordkap nach Tarifa in Südspanien. “In 100 Stunden für 200 EURO durch Europa” lautete das Ziel des Fahrerteams. Auf dem Automobilsalon in Barcelona präsentiert SEAT mit dem Leon Cupra R sein bislang leistungsstärkstes Fahrzeug. 210 PS katapultieren den Supersportler in 7,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 km/h. Der SEAT Toledo wird wieder in Martorell produziert, nachdem er in den vergangenen drei Jahren im Volkswagen-Werk in Brüssel montiert worden war. Auf der IAA steht der SEAT Tango im Zentrum des öffentlichen Interesses. Die Studie begeistert mit ihrem spartanischen Stil und der kompromisslosen Sportlichkeit. Der SEAT Tango weckt Emotionen und macht Illusionen überflüssig. Chefdesigner Walter de’Silva wird für den Tango ausgezeichnet. Die Dieselaggregate werden sukzessive auf Pumpe-Düse-Technik umgestellt. Der SEAT Leon wird von der Fachzeitschrift „Auto Magazin“ mit dem Titel „Bestes Auto des Jahres 2001/2002“ ausgezeichnet. Die Leser von „sport auto“ wählen den Leon zum „sportlichsten Auto 2001“. Als erstes eigenständiges Modell bringt SEAT Sport S.A. den auf 200 Stück limitierten Ibiza Cupra R auf den Markt.

    • 2002

      Im Zuge der Weiterentwicklung der Strukturen des Volkswagen-Konzerns wird Dr. Andreas Schleef zum neuen Vorstandsvorsitzenden der SEAT S.A. berufen. Er tritt am 7. März die Nachfolge von Dr. Bernd Pischetsrieder an, der zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates ernannt wurde. Das Pkw-Geschäft des Volkswagen-Konzerns umfasst jetzt zwei Markengruppen. Die Markengruppe Volkswagen mit Skoda, Bentley und Bugatti sowie die Markengruppe Audi mit SEAT und Lamborghini. Walter de’Silva, Leiter des Design Center der SEAT S.A., übernimmt die Design-Verantwortung für die Markengruppe Audi. Er leitet ausserdem weiterhin das Design der Marke SEAT. SEAT präsentiert den neuen Ibiza. Zahlreiche Innovationen machen ihn zum Sportler der Extraklasse. Das 1,9 Liter TDI-Triebwerk ist mit 96 kW/130 PS (Kraftstoffverbrauch Diesel, kombiniert: 5,2 - 5,3 l/100 km; CO2-Emission, kombiniert: 140 - 143 g/km)* der stärkste Diesel in seiner Klasse. Mit dem neuen Ibiza profiliert sich SEAT einmal mehr als Hersteller von sportlichen High-Quality-Fahrzeugen, die Emotionen wecken. Der Ibiza wird beim Euro-NCAP-Test mit vier Sternen für seine hervorragende Insassensicherheit ausgezeichnet und erweist sich damit als eines der sichersten Fahrzeuge seiner Klasse. SEAT kehrt in Spanien mit dem Rundstrecken-Cup „SEAT Leon Supercopa“ in den Motorsport zurück. Ausgetragen werden die Supercopa-Rennen auf einem modifizierten Leon Cupra R, dem stärksten Serienfahrzeug der Marke. 120 Flottenmanager geben ihr Votum ab und küren den neuen Ibiza zum „Firmenauto des Jahres 2002“. Mit einem einzigartigen Konzept des Online-Verkaufes (www.eSEAT.com) kombiniert SEAT die Vorteile der Internet-Technologie mit den traditionellen Stärken des Händlernetzes. Der Online-Preis eines neuen SEAT liegt um bis zu 13 Prozent unter der unverbindlichen Preisempfehlung für den Kauf beim SEAT-Händler.

    • 2003

      „What Car?“, Grossbritanniens führende Automobilzeitschrift, wählt den SEAT Ibiza zum „Auto des Jahres 2003“. Bereits im dritten Jahr in Folge küren die Leser der Fachzeitschrift „sport auto“ den SEAT Leon Cupra R zum „Sportlichsten Auto“. Der innovative Altea wirft erste Schatten voraus: auf der IAA wird der Prototyp enthüllt, der sich nur in Nuancen vom späteren Serienfahrzeug unterscheidet. SEAT begründet mit dem Altea die neue Fahrzeugklasse des Multi Sport Vehicle (MSV). Sie definiert sich beim Altea Prototyp als sportliche Grossraumlimousine mit variabel gestaltbarem Mono-Space Innenraum, einer akzentuierten Keilform mit tiefer gelegtem Frontbereich, fünftürigem Chassis und einer reinrassig sportlichen Ausstattung. Überragende Fahrleistungen und souveränes Handling gehören zu den unabdingbaren Bestandteilen des MSV Konzepts. Europaweit legt die spanische Marke trotz rückläufiger Gesamtmärkte zu. Mit 381.160 Neuzulassungen liegen die Verkäufe um 1,5 Prozent über dem Vorjahr. Der SEAT Marktanteil in Westeuropa beläuft sich auf 2,7 Prozent.

    • 2004

      Im zweiten Jahr in Folge wird der SEAT Ibiza von “What Car” zum “Auto des Jahres” gewählt. Das Altea Serienfahrzeug feiert auf dem Genfer Automobilsalon Premiere. Mit Salsa, Salsa emoción, Tango und dem Altea Prototyp hat SEAT in den vergangenen vier Jahren faszinierende Konzeptfahrzeuge vorgestellt. Diese visionäre Entwicklung findet nun ihre Vollendung im SEAT Altea – und wird zur erfahrbaren Realität: mit neuen TDI und FSI Motoren, DSG-Getriebe und neuem Fahrwerk ein echtes Hightech Juwel. Seit dem ersten öffentlichen Auftritt auf der IAA 2003 sammelt der Altea Auszeichnungen. So wird der Altea Prototyp vom Verband der europäischen Designer als das „beste Konzept-Fahrzeug 2003“ ausgezeichnet. Im März 2004 folgt einer der weltweit begehrtesten Designpreise – der „red dot: best of the best“. Der Altea wird Sieger in der Kategorie „Verkehr“. Im April dann die Auszeichnung mit dem „AUTONIS“. Die Leser der Automobilzeitschriften „AUTOStrassenverkehr“ und „mot“ wählen den Altea in der Kategorie der „Kompakt-Vans“ auf Rang eins – obwohl das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch nicht auf dem Markt ist. Im Herbst küren ihn die Leser der Auto Zeitung mit der „Auto Trophy 2004“ als Sieger in der Kategorie „Mini-Vans/Importfahrzeuge“. Beim Euro-NCAP-Test, dem bedeutendsten Crashtest Europas, schneidet der Altea hervorragend ab. Er bekommt fünf Sterne für die Insassensicherheit, vier Sterne für die Kindersicherheit und drei Sterne beim Fussgängerschutz. Dieses Resultat setzt den Altea an die Spitze der Kompakt-Vans. Zur Jahresmitte wird die Produktion des SEAT Arosa eingestellt. Mit dem Ibiza Cupra setzt SEAT Sport erneut Benchmarks: Es ist das erste Cupra Modell der Marke, für das sowohl ein Benzin- als auch ein Diesel Aggregat verfügbar ist. Zur Auswahl stehen ein 1.8 20V Turbo mit 180 PS/132 kW (Kraftstoffverbrauch Super plus, kombiniert: 7,9 - 8,0 l/100 km; CO2-Emission, kombiniert: 190 - 192 g/km)* sowie ein 1.9 Hightech TDI mit 160 PS/118 kW (Kraftstoffverbrauch Diesel, kombiniert: 5,5 l/100 km; CO2-Emission, kombiniert: 149 g/km)*. Dieser Diesel ist der leistungsstärkste der Unternehmensgeschichte – und seiner Fahrzeugklasse. Der neue Toledo feiert auf dem Pariser Automobilsalon Weltpremiere. Mit der dritten Generation der viertürigen Stufenheck-Limousine hat SEAT nicht nur die herausragenden Stärken der Vorgänger weiter profiliert, sondern zudem das Stufenheck-Konzept einer attraktiven Mittelklasse-Limousine mit sportlich elegantem Charakter neu definiert. SEAT S.A. erzielt im Geschäftsjahr 2004 einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 145 Millionen Euro. Das entspricht einem Gewinnzuwachs von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr – erzielt bei gleichzeitig substanziellen Investitionsumfängen und unter einem starken Wettbewerbsdruck. SEAT S.A. implementiert neue Formen der Arbeitsorganisation sowie neue Arbeitnehmer-Verträge und erhöht damit Flexibilität und Produktivität.

    • 2005

      Das Jahr 2005 ist geprägt durch das Erscheinen des neuen SEAT Leon, lanciert auf der Barcelona Motor Show, zusammen mit der Racing-Version Leon WTCC. Der neue Leon ist vom Start weg ein Erfolg, sowohl im Markt wie auch mit den zahlreichen Auszeichnungen, die das neue Modell erhält. Auf der IAA Frankfurt steht der Prototyp des Altea FR, erster der neuen SEAT Modellgeneration mit Aufwertung nach dem dem FR Konzept. Gleichzeitig zeigt sich die Vorserienausführung des SEAT Altea als stärkstes Diesel-Modell in der SEAT Geschichte. SEAT Sport beendet eine brillante Saison in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft mit dem dritten Platz und landet auch den ersten Laufsieg mit dem Leon WTCC, nur zwei Monate nach dem Einstieg in die Meisterschaft.

    • 2006

      Wir eröffnen unseren neuen Firmensitz in Martorell bei Barcelona, von dem aus alle Unternehmensaktivitäten geleitet werden. Erich Schmitt wird neuer Präsident von SEAT. Im Mai wird auf der Motor Show in Madrid der neue Leon FR lanciert, und im Juli hat in London der Leon CUPRA seine Premiere – das bisher stärkste SEAT Modell. Im September debütiert auf dem Pariser Salon der Altea XL, das familienfreundlichste Modell im Programm.

    • 2007

      Im Jahr 2007 lancieren wir SEAT Service, eine effiziente, weltweit standardisierte Unterhalts- und Reparaturorganisation. Im gleichen Jahr sponsert SEAT Shakiras „Oral Fixation“ Europatournée und lanciert am Genfer Automobilsalon den Leon CUPRA Edition „Pies Descalzos“, ein Tribut an Shakiras Sozialhilfeprojekt mit diesem Namen. Das Prototype Centre of Development (PCD) wird eröffnet – eine spezialisierte Abteilung für die Verbindung von virtueller und physischer Prototypenentwicklung. In Martorell beginnt das neue SEAT Design Center (SDC) seine Arbeit, eines der modernsten und funktionalsten Designzentren der Welt und eine wichtige Grundlage für die ambitionierte, mehr denn je designorientierte Zukunft von SEAT. Im September erregt unsere Marke an der IAA Frankurt Aufsehen: einerseits mit dem Sports Utility Concept SEAT Tribu und anderseits mit einem der bisher umweltfreundlichsten Autos, dem ersten SEAT Ibiza Ecomotive. Im gleichen Jahr präsentieren wir auch den Altea Freetrack, unser erstes 4x4-Fahrzeug mit Abenteuercharakter und urbanem Chic zugleich.

    • 2008

      Im Jahr 2008 lancieren wir den neuen SEAT Ibiza, das verkaufsstärkste Modell im Programm. Gleichzeitig kommen Ibiza SC, Ibiza CUPRA und Ibiza Ecomotive. Der neue Ibiza erreicht 5 Sterne im EuroNCAP-Test und ist damit eines der sichersten Autos auf dem Markt. Die Lancierungskampagne wird unterstützt durch die Europatournée von drei "Jewel Transport Trucks", die von April an den neuen SEAT Ibiza in ca. 20 Städten präsentieren, um Publikumsreaktionen einzufangen. Zudem lancieren wir den neuen Exeo, die erste SEAT Limousine im B-Segment, am Pariser Automobilsalon. SEAT Sport schreibt Sportgeschichte mit dem erstmaligen Gewinn der Konstrukteurswertung in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft, mit einer Flotte von Leon TDI WTCC. Der französische Fahrer Yvan Muller steht nach dem letzten Rennen in China als Fahrer-Weltmeister fest.

    • 2009


      Im ständigen Bestreben nach nachhaltiger Mobilität präsentieren wir 2009 das Projekt Leon Twin Drive Ecomotive, erster Prototyp eines Hybridfahrzeugs und neuer Standard für umweltfreundliche Leistung. Der Genfer Automobilsalon bildet die Kulisse für die Präsentation des Exeo ST und des Leon Ecomotive Concept, zwei Beispiele für die innovative Art von Automobilbau bei SEAT. Zum 25. Geburtstag des SEAT Ibiza wird ein Sondermodell „25th Anniversary“ lanciert. Auf der Barcelona Motor Show werden die Modelle Ibiza Bocanegra, die neuen Leon Cupra und Ibiza FR sowie die Serienversion des Exeo ST mit grossem Publikumserfolg vorgestellt. Im Juni wird der Grundstein gelegt zum Karosseriewerk für den neuen Audi Q3. Ein Projekt, das ganz in die innovative Zukunft von SEAT passt. Im September 2009 wird James Muir zum Vorstandsvorsitzenden von SEAT ernannt. Er bringt eine lange Erfahrung in der Automobilbranche mit und wird ein neues Kapitel in der Geschichte der spanischen Marke eröffnen. Im gleichen Monat wird auf der IAA Frankfurt der IBZ concept car präsentiert, Vorbote einer Ibiza Familienversion, sowie die Ecomotive Versionen von Altea, Altea XL und Leon. Es sind weitere Beispiele unserer weitsichtigen Vision zukünftiger Antriebstechnologie. Im Sport kann sich SEAT als Tourenwagen-Weltmeister in der Konstrukteurs- und der Fahrerwertung feiern lassen, mit Gabriele Tarquini als Siegfahrer. Im Fussball sponsert SEAT die UEFA Europa League, Europas grösstes Fussballtournier.   

       

       

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