SEAT Logo
New Exeo ST
New Exeo
New Ibiza ST
New Ibiza SC
New Ibiza
Leon
Altea
Altea XL
Altea Freetrack
Alhambra
New Ibiza
Ecomotive
Sondermodelle

LETZTE ETAPPE: MACAU
SIEHT GANZ NACH SIEG AUS!


Nach den schwierigen Bedingungen auf der Piste von Okayama konnte SEAT schliesslich den Triumph im letzten Rennen in Macau am 22. November umso mehr geniessen. Die harte Arbeit und der Teamgeist haben sich für SEAT Sport bezahlt gemacht. Nicht nur mit der hervorragenden Leistung auf dem anspruchsvollen Stadtkurs von Macau, sondern auch mit dem Gewinn der Fahrer- und der Konstrukteursmeisterschaft im spannenden Abschluss einer spektakulären Saison. Und dies als Wiederholung: Es ist der zweite FIA WTCC Meistertitel in Folge für SEAT!

Der erfrischende Kelch des Sieges. Schauen Sie sich an, wie der Triumph zustande kam.

MACAU: SEAT wird wiederum Tourenwagen-Weltmeister - 22. November 2009

Ein durchschlagender Erfolg für SEAT in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2009: Das Team SEAT Sport hat auf dem Stadtrundkurs von Macau alle seine hoch gesteckten Ziele erreicht. Am letzten Rennweekend der Saison sicherte sich SEAT den Weltmeistertitel in der Konstrukteurs- und in der Fahrerwertung zum zweiten Mal in Folge und gewann dazu auch noch die Independents' Trophy, die Privatfahrermeisterschaft. SEAT und Gabriele Tarquini sind die Champions 2009, Yvan Muller wurde Zweiter und Tom Coronel bester Privatfahrer. SEAT gewann also mit zwei verschiedenen Fahrzeugen, dem Leon TDI mit Dieselmotor und dem Leon WTCC mit Benzinmotor. In der Konstrukteurswertung setzte sich SEAT gegen BMW, Chevrolet und Lada durch.

Als Titelverteidiger in beiden Wertungen hat SEAT 2009 einen der grössten Erfolge für den spanischen Sport realisiert. Der triumphale Finish beschloss eine Saison mit etlichen Schwierigkeiten, vor allem aufgrund von diversen Regeländerungen, die das Potenzial des Leon TDI einschränkten. Das vermochte aber den grossen Triumph nicht zu verhindern, dank dem Einsatz und dem Teamgeist aller bei SEAT Sport.

Dieser Teamgeist war auch am letzten und turbulenten Rennweekend entscheidend. Am Freitag landeten Garbriele Tarquini und Yvan Muller, die beiden Bestplatzierten der Meisterschaft, zur Untersuchung im Spital, nachdem ihre Autos in einem schweren Unfall arg mitgenommen wurden. Doch für die Rennen standen alle fünf Autos und alle fünf Fahrer bereit, die in der Folge mit einer perfekten Strategie den Doppelsieg in der Meisterschaft möglich machten.

Im ersten Rennen legten Tiago Monteiro, Jordi Gené und Gabriele Tarquini einen tadellosen Start hin und kontrollierten das Geschehen aus der zweiten, dritten und vierten Position. Keiner ging das Risiko ein, den Sieg zu erzwingen; sie wollten vor allem für die Konstrukteursmeisterschaft entscheidende Punkte sichern. Tarquini beendete das Rennen als Zweiter vor Gené, während Yvan Muller Fünfter und Monteiro Sechster wurde. Damit hatte einer der SEAT Fahrer den Meistertitel mathematisch bereits auf sicher.

Das zweite Rennen wurde noch taktischer angegangen: Yvan Muller war Dritter, gefolgt von Monteiro und Gené, während dahinter Tarquini Plätze gut machte und auf die sechste Position vorstiess. Als Gené von einem Konkurrenten berührt wurde, konnte ihn Tarquini überholen, was die SEAT in Formation brachte. Ein Unfall weiter hinten im Feld führte zum Abbruch des Rennens zwei Runden vor Schluss, worauf der Triumph für SEAT und Tarquini feststand.

In der Privatfahrerwertung gewann Tom Coronel das erste Rennen, was ihm bereits zum Meistertitel verhalf, seinem zweiten mit SEAT.

Mit seinem Sieg wurde Gabriele Tarquini der siebte Italiener mit einem Automobil-Weltmeistertitel, 18 Jahre nach Teo Fabi und in der Nachfolge von Nino Farina, Alberto Ascari, Mauro Baldi, Roberto Ravaglia und Massimo Biasion. Dazu hat er noch einen Rekord aufgestellt: Mit seinen 47 Jahren ist er der älteste Weltmeister in der Motorsportgeschichte und übertrifft sogar noch den legendären Juan Manuel Fangio.

Für die spanische Marke ist es der fünfte Weltmeistertitel: Drei stammen aus der Rallye-Klassendominanz 1996, 1997 und 1998 mit dem Ibiza Kit Car, und nun sind es zwei weitere in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008 und 2009 mit dem Leon TDI WTCC.